8 Lektionen, die Du von deinem Hund lernen kannst
1. Mach regelmäßig Stretching
Wenn man seinen Hund mal in Ruhe beobachtet wird man feststellen, dass er sich nach jeder längeren Ruhephase ausgiebig streckt. Da macht er sich erst mal gaaaanz lang und dehnt sorgfältig seine Gliedmaßen, um sich auf die bevorstehenden Belastung vorzubereiten Das ist nicht nur für Hunde ziemlich schlau, denn Dehnung ist für die Sehnen und den gesamten Bewegungsapparat des Menschen genauso wichtig. Hast Du schon mal an Yoga gedacht? Die Natur diente hier als gutes Vorbild. Ich versuche diese Dehnung jetzt in meinen täglichen Ablauf zu integrieren und beginne den Tag einfach mal genauso, auch wenn es für meinen Hund komisch aussehen muß.denn meine Übungen wirken wohl wie eine Einladung zum Spiel auf ihn.2. Trainiere kurz, aber hart
3. Schlafe ausreichend
An der Tatsache, dass Schlaf die effektivste Möglichkeit der Regeneration ist, kommt man wohl nicht vorbei. Die Frage, wie viel Schlaf denn nun ausreichend ist, kann so pauschal nicht beantwortet werden. Die richtige Dosis muss jeder für sich selbst herausfinden.Hunde schlafen bis zu 20! Stunden am Tag, was für mich sicherlich ausreichend wäre. Entgegen meiner ersten Befürchtung kann eine „Frührunde vor Sonnenaufgang“ mit unserem Hund entfallen,
Ein tief atmender, schlafender Hund ist übrigens für Herrchen schon oft sehr inspirierend gewesen und führte mich zielstrebig auf die heimische Couch.
4. Sei bescheiden bei der Lebensmittelwahl
Ich halte es für wenig sinnvoll, dass unsere Lebensmittel weite Wege gehen müssen, bevor sie auf dem Tisch landen. Meine Oma hat damals aus frischen, regionalen Lebensmitteln Essen für mehrere Tage gekocht. Und es war unglaublich lecker. Auch noch am zweiten Tag!
Dein Hund isst zwei Mal, vielleicht sogar nur ein Mal am Tag und erbringt trotzdem sportlich Höchstleistungen
5. Lebe hier und jetzt und trau dich glücklich zu sein
Ich habe meinen Hund mal beobachtet, als er völlig gebannt eine Fliege mit den Augen verfolgte. Er war ganz in der Situation versunken und nichts und niemand sind in diesem Moment wichtiger gewesen. Da kann man als Mensch tatsächlich neidisch werden. Wann warst Du zuletzt so fokussiert?Manchmal sitze ich mit einer Tasse Tee im Wohnzimmer und schaue in den Garten.
Da sehe ich dann unser „bellendes Känguru“ völlig enthemmt über den Rasen springen. Wirbelt sein Bällchen wieder und wieder mit der Schnauze in die Luft und jagt es dann voller Begeisterung. In solchen Momenten wird mir klar wie wenig man wirklich braucht, um glücklich zu sein.Mir fehlt aber nicht selten der Mut bellend über den Rasen zu springen!
6. Sei verlässlich, konkret und ehrlich
Hundeerziehung funktioniert m.E. nur, wenn der Hund genau weiß, was von ihm erwartet wird und was er zurückbekommt. Wenn Du nicht ehrlich bist, merkt dein Hund das als erster. Ich glaube, der Hund macht keine absichtlichen Fehler. Der Mensch ist oft nur nicht in der Lage klar zu zeigen, was er vom Hund erwartet. Dafür kann man sich gern mal beim Hund entschuldigen.
Ein „Nein“ in der Hundeerziehung sollte auch tatsächlich Nein bedeuten.
Ich habe mich viel zu oft gelegentlich „weichkochen“ lassen und seinem Drängen nachgegeben.
Das verlängert den Lernprozess für alle Beteiligten nur unnötig.
Diese Lehre ist für mich besonders im Umgang mit Menschen sehr wertvoll, denn die meisten
Probleme entstehen doch durch schlechte Kommunikation. Ich habe mir vorgenommen anderen
Menschen gegenüber jetzt immer klar zu formulieren, was ich von ihnen erwarte und gemachte
Versprechen auch verlässlich einzuhalten.
7. Nimm dir mal Zeit für dich selbst
Ich denke, diese kleinen Auszeiten sind wichtig, um sich wieder für die anstehenden Aufgaben zu sammeln. Viele Menschen verbringen die meiste Zeit damit, sich um andere zu kümmern und verlieren sich selbst dabei aus dem Blick.
8. Liebe bedingungslos und verzeihe
Obwohl manche Hunde sehr streng und grenzwertig erzogen werden, lieben sie Herr- und Frauchen und verzeihen ihnen viele Fehler.
„Gott sei Dank“! Wenn mein Hund mich für alle meine Fehler und Unzulänglichkeiten weniger lieben würde, wäre eine Trennung wohl unausweichlich.Diese Liebe und das damit häufig verbundene „blinde Vertrauen“ bringt natürlich eine enorme Verantwortung mit sich und birgt auch viele Gefahren. Ich bin mir dessen bewusst und versuche dieser Verantwortung gerecht zu werden. Ich hoffe, Du tust das auch!
Euer Hansi Vogelei
THE SPIRIT OF REIKI
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