Wälder und Wellness
Wie Heilkräuter
schenken uns verschiedene Baumarten Heilmittel, die unsere Wehwechen
lindern können und unseren Körpern helfen, sich selbst zu heilen.
Lindenblütentee bei Erkältung, heißer Holunderbeersaft zur Vorbeugung,
Weißdorntee zur Stärkung von Herz und Kreislauf, ein Fichtennadelbad für
die Durchblutung, ein Kiefernnadelbad für das Nervensystem, eine
Wacholderbeere am Tag stärkt den Stoffwechsel und die Abwehrkräfte.
Solche feinstofflichen Heilmittel werden in der
Mainstream-Wissenschaft „als unplausibel eingestuft”, wie Wikipedia so
schön sagt; die ihnen „zugrunde liegenden Konzepte gelten als
pseudowissenschaftlich”. Das stimmt denn wohl auch – wenn man
Wissenschaft als reinen Materialismus verstehen will. Doch jede
Wissenschaft arbeitet in einem bestimmten Bezugsrahmen und sollte sich
ihrer selbstgesteckten Grenzen auch immer demütig bewusst bleiben – so
gilt es unter „echten” Wissenschaftlern nämlich als unwissenschaftlich,
Aussagen über Dinge zu machen, von denen man nichts versteht. So wird es
für den Chemiker immer „unplausibel” bleiben, wie von einer CD
überhaupt Musik kommen kann. Und wenn man eine komplexe Sandburg auf dem
Mars fände, würde der Physiker weiterhin intelligentes Leben dort
abstreiten, weil seine Instrumente nur Quarzsand anzeigen.
Die Entwaldung weltweit schritt noch nie so
schnell voran wie heute, und wir sollten jede Petition unterschreiben
und möglichst auch sonst aktiver werden, um die verbleibenden Wälder,
besonders die ursprünglichen (tropischen) Urwälder, retten zu helfen.
Das ist essentiell für unsere eigene psychische und physische Gesundheit
und für die aller Menschen.
Wenn wir wirklich von Gesundheit im
ganzheitlichen Sinn sprechen wollen, geht es nicht nur um unser
individuelles Wohlbefinden, sondern um die „Wellness” der ganzen Erde.
Wälder sind Regenmacher. Und die Wolken, die sie
bilden, sind ein wichtiger Teil des planetarischen Kühlsystems. Wälder
sind verantwortlich für die ursprüngliche Ansammlung von Wasser auf den
Kontinenten und auch für deren stetige Erhaltung seither. Besonders gut
ist das (noch) an Südamerika zu sehen:
Der Regenwald des Amazonas
verdunstet den atlantischen Regen sofort wieder, diese neuerlichen
Wolken treiben westwärts ins Innere des Kontinentes, wo sie erneut
abregnen, durch Pflanzenkanäle aufsteigen, neu verdunsten und neuerlich
Wolken bilden. Diese Wolkenbildung beruht nicht nur auf blinden
physikalischen Kettenreaktionen in der Atmosphäre, nein, die Wälder
mischen dabei aktiv mit! Bäume geben chemische Stoffe ab (sog. Terpene),
die in der Luft zur vermehrten Bildung von Aerosolen führen, die
wiederum als Kondensationskerne für Wasserdampf zur Entstehung von
Wolken dienen. Das geschieht in den borealen Wälder in Kanada und
Skandinavien und Sibirien genauso wie bei uns oder in den Tropen. Der
Amazonas recycelt seinen Regen fünf- bis sechsmal, bis er endlich auf
die Hänge der Anden niedergeht! Ein Monsanto-Paradies für Soya- und
Limonade-Plantagen wird es nie geben, denn ohne den Regenwald wird
Südamerika zur Wüste werden. Bereits jetzt hat eine Milliarde Menschen
auf der Welt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, und auch dieses
Problem hängt mit der weltweiten Entwaldung zusammen. Übrigens ebenso
wie das vergleichsweise nichtige Problem des Schneemangels auf den
alpinen Skipisten. Die Medien wiederholen gern die Mär von schrumpfenden
Gletschern aufgrund der „globalen Erwärmung”, aber Gletscher haben zwei
Grundvoraussetzungen: niedrige Temperaturen und Niederschlag. Und der
wird weniger, wenn die Gebirgswälder fehlen.
Ebenso die Luft. Es waren vor allem die Wälder
des Karbon-Zeitalters, die vor 360 bis 300 Mio. Jahren die Atmosphäre
grundlegend veränderten. Sie banden gigantische Mengen Kohlenstoff im
Boden (heute als Kohle gefördert) und erhöhten den Sauerstoffanteil der
Luft auf ein Niveau, auf dem sich überhaupt erst größere Tiere
entwickeln konnten. Heute beträgt der Anteil des Sauerstoffs knapp 21%.
Er macht den Himmel blau und schenkt uns die Energie, uns überhaupt
bewegen zu können. Aber freier Sauerstoff ist ein hoch reaktives
Element, das leicht mit anderen Stoffen Verbindungen eingeht
(Oxidation), daher muss er ständig „nachproduziert” werden. Der
drangsalierte Amazonas-Regenwald allein liefert etwa ein Fünftel des
Sauerstoffs der Welt. Wo die Wälder und gute Luft knapp werden, sehen
wir in asiatischen Großstädten und Ballungsgebieten, in denen der Smog
unerträglich geworden ist. Aus diesen Gründen hat z. B. China das größte
Baumpflanzungsprojekt der Welt gestartet: die Grüne Mauer Chinas. Sie
soll zudem auch die Staubstürme aus der Wüste Gobi aufhalten. Damit
waren die Chinesen schneller als die westliche Welt, deren
Klimaforschung immer noch Computermodelle aufstellt, in denen die Wälder
der Erde kaum eine Rolle spielen. Oder besser gesagt: in denen die
gigantische Rolle, die die Wälder spielen, ignoriert wird.
Die elektrische Ladung von Bäumen fließt gleich
unter der Rinde, und es steht außer Frage, dass, wenn wir uns mit dem
Rücken an einen Baum lehnen, sich unser elektrisches Feld (und nicht nur
dieses) mit dem des Baumes verbindet. Wer von beiden dabei vitalisiert
wird, ist auch kein Geheimnis: Ein ausgewachsener Baum hat ein
Vielfaches an Lebenskraft mehr als wir.
Und Bäume scheiden nicht nur Terpentene aus,
sondern z. B. auch verschiedene ätherische Substanzen. Die so genannten
Phytonzide sind antimikrobielle organische Verbindungen, die den
menschlichen Organismus beleben. Verschiedene Studien der Behörde für
Hygiene und öffentliche Gesundheit in Tokio bestätigen, dass sie mit
dafür verantwortlich sind, dass Zeit im Wald tatsächlich die Werte von
Stresshormonen reduziert, das Immunsystem stärkt und dadurch hilft,
Viren, Bakterien und sogar Tumorbildung abzuwehren. Diese Stärkung des
Immunsystems wurde an Kindern, die zwei bis drei Tage im Wald waren,
noch bis zu vier Wochen danach gemessen.
Das weiß inzwischen auch die Stadt New York.
Eine Studie der Universität Columbia zeigte nämlich 2008, dass Bäume der
Luftverschmutzung entgegenwirken. Kinder, die in Alleen wohnen,
erkranken weniger häufig an Asthma (in New York ist Asthma die
Hauptursache für Krankenhausaufenthalte von Kindern unter 15 Jahren).
Seither bemüht sich die Bürgerinitiative "Million Trees NYC" die 500.000
Bäume New Yorks durch Pflanzaktionen zu verdoppeln.
Wenn du nächstes Mal frische Luft tief
einatmest, denke vielleicht daran, dass über 99% der Luft von Lebewesen
geschaffen wurden. Der Stickstoff und der Kohlenstoff der Luft stammen
von tierischen Lebewesen, zumeist von Bakterien, und der Sauerstoff von
Pflanzen. Wir befinden uns in einem umfassenden Lebenssystem – Gaia –
das alle mit dem versorgt, was sie benötigen. Wir sollten unser
Urvertrauen wiederfinden in diese riesige, mächtige Lebenssphäre unseres
Planeten. In ihr liegt die einzige Gesundheit.
In diesem Sinne , mit mehreren ab in den Wald und dort Gruppenreiki,hilft doppelt.
Euer Hansi Vogelei
THE SPIRIT OF REIKI
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